Große Waldbrandübung im Landkreis Regensburg durchgeführt

31.10.2026
Im Rahmen einer großen Katastrophenschutzübung wurde ein großer Waldbrand im Bereich Hungersacker-Weihern (Stadt Wörth an der Donau) angenommen. 400 Einsatzkräfte aus den Landkreisen Regensburg, Straubing-Bogen und Cham übten am Samstag die Abläufe und die Zusammenarbeit bei einem solchen Szenario.

Beteiligt waren die Feuerwehr, die Rettungs- und Sanitätsdienste, das THW, die Bergwacht, die Polizei, die staatliche Forstverwaltung und das Landratsamt Regensburg.
Zu den wichtigsten Übungsaufgaben zählten die Brandbekämpfung, der Aufbau einer Löschwasserversorgung über einen Pendelverkehr mit Fahrzeugen und über lange Schlauchstrecken und die Menschenrettung.
Nur durch das zusammenwirken aller Kräfte der Blaulichtfamilie und der staatlichen Stellen kann im Ernstfall ein Erfolg erzielt werden.
Hierzu ist es nötig, das ein Örtlicher Einsatzleiter (ÖEL) die Maßnahmen aller Kräfte koordiniert. Der ÖEL wird vom Landratsamt Regensburg als Vertreter der Kreisverwaltungsbehörde am Einsatzort bestellt und eingesetzt. Dem ÖEL steht dabei ein Führungsstaab aus mehreren Personen zur Seite. 
Besonders erfreulich war es, dass die bayerische Polizei mit einem Hubschrauber für Löschmaßnahmen aus der Luft teilgenommen hat.

Die Feuerwehr bedankt sich bei allen Teilnehmern und den anderen Fachdiensten für die hervorragende Zusammenarbeit. 

Die Übung wird jetzt bewertet und besprochen, um Abläufe und Strukturen zu optimieren. 

Vielen Dank an die vielen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die sich vor Ort ein Bild von der Arbeit der Hilfskräfte gemacht haben. 

Die Übung war ein wichtiger Schritt zur Stärkung der Sicherheit der Landkreisbewohner.